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Labin, Istrien, Kroatien,
 Am Berg oberhalb von Rabac thront das altertümliche Labin, dessen alter Name
Albona bereits im Jahre 285 erwähnt wird. Der Geburtsort von Matthias Flacius
Illyricus, dem "Mitstreiter" von Martin Luter , ist heute ein Kultur - und
Verwaltungszentrum. Kaum wo gibt es eine solch' charmante Mischung aus
Architektur und kulturhistorischen Denkmälern, mit zahlreichen Ateliers und
einem Hauch von Jugend, die sich hier, besonders abends, in zahlreichen
Kaffeestuben trifft. Unwelt von Labin liegt Dubrova mit seinem Skulpturenpark -
eine forma viva in freien mit über 70 Steinplastiken. Nach einem Spaziergang
durch die Gassen der Altstadt besuchen Sie das Stadtmuseum mit seiner
archäologischen und ethnographischen Sammlung sowie die Bergbau - Sammlung mit
der getreuen Kopie eines Bergbaustollens, einmalig in seiner Art, in diesem Teil
Europas. Besichtigen Sie die eindrucksvolle Sammlung des Matthias Flacius
Illyricus, blicken Sie in die Ateliers. Von Fortica aus genießen Sie den
herrlichen Ausblick auf Rabac, auf die Insel Cres und auf die Labiner Umgebung.
Kaufen Sie sich etwas in kleinen eleganten Geschäften oder erfrischen Sie sich
auf einer der Café-Terrassen. Hier trifft man sich um Geschäfte abzuschließen
oder einfach um unverbindlich zu plaudern. Die Lokalität des heutigen malerischen Städtchens Labin, das auf einem 320
Meter hohen Hügel gelegen und nur 3 Kilometer vom Meer entfernt ist, war schon
2000 Jahre v.Chr. bewohnt. Die Überreste einer solchen Hügelsiedlung
(Castelliere) aus der Bronzezeit, Kunci, befinden sich in der unmittelbaren Nähe
von Labin. Sein alter Name Albona oder Alvona ist keltisch-illyrischer Herkunft.
Die Stadt wurde wahrscheinlich im 4. Jh. v. Ghr. von den Kelten gegründet, und
zwar an der Stelle einer vorgeschichtlichen Burgruine, obwohl einige Historiker
behaupten, dass die Stadt schon im 11. Jh. v. Chr. von den Illyren befestigt
wurde. Der Name Albona bedeutet auf Keltisch "Stadt auf dem Hügel" bwz. "hohe
Siedlung". Für seine damaligen Einwohner schrieb Titus Livius, dass sie
Seeräuber-Piraten gewesen waren. Nach mehreren Zusammenstössen zwischen den
Einheimischen und den Römern, die schon im 3. Jh. v. Chr. ihren Anfang genommen
hatten, fiel Labin im Jahre 177 v. Chr. unter römische Herrschaft, und der Fluss
Rasa bildete die Grenze. Labin und seine Umgebung wurden ein Teil der römischen
Provinz Illyrien mit einem ziemlich hohen Grad der Autonomie. Als römisches
Munizipium war es mit der Verwaltung umliegender Orte betraut. Das älteste
schriftliche Dokument über Labin ist ein Relief aus dem 3. Jh. n. Chr. mit der
Aufschrift "RES PUBLICA ALBONESSIUM". _________________
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